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Scheidungsmediation, kurze Ehe, lange Zeit zusammen

faelle

Fall:

Die Ehepartner hatten erst geheiratet nachdem sie schon über zehn Jahre zusammenlebten und bereits beide Kinder in die Schule gingen. Das Ehepaar hatte sich bewusst dafür entschieden, dass die Ehefrau ihre gutbezahlte Stelle aufgab.

Besonderheit:

Nach der „Kinderpause" war für die Ehefrau ein Wiedereinstieg in die gut dotierte Arbeit nicht mehr möglich. Sie konnte nur eine weniger gut bezahlte Arbeit ausführen. Außerdem gab es im Rahmen der Rentenabsicherung eine Versorgungslücke, da die Ehe erst geschlossen wurde, nachdem die Ehefrau bereits einige Jahre wegen der Kindererziehung nicht mehr arbeitete.

Was war wichtig:

Klarheit über die wirtschaftlichen Belastungen durch das Studium der Kinder auch unter dem Zeitaspekt zu erlangen und den anzurechnenden Verdienst der Ehefrau zu vereinbaren. Die Ehepartner haben ein eigenes „Unterhaltsprogramm" angefertigt.

Nachdem beide Parteien sich über die Gerechtigkeitsvorstellungen ausgetauscht hatten, wurde deutlich, dass die Ehefrau nicht deswegen schlechter abgesichert sein sollte, weil sie die Kinder erzogen hatte ohne dass das Paar bereits verheiratet war. Die Ehepartner haben sich gemeinsam dazu entschließen können, eine Lebensversicherung zum Ausgleich der Versorgungslücke zu verwenden. Die Aufstellung einer Einnahmen-/Ausgabenbilanz ermöglichte es dem Ehepaar, Existenzängste abzubauen, so dass auch im Bereich des Unterhaltes eine von beiden akzeptierte faire Unterhaltsregelung getroffen werden konnte.

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