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Scheidungsmediation, gemeinsame freiberufliche Praxis

faelle

Fall:

Die Ehepartner betrieben gemeinsam eine freiberufliche Praxis. Die Ehefrau hatte diese Praxis zunächst begonnen, der Ehemann war später nach einer Anstellung, in der er sich qualifiziert hatte, dort eingetreten. Aus der Ehe waren zwei Kinder hervorgegangen, die noch zur Grundschule gingen.

Besonderheit:

Die Frage, ob eine dauerhafte Trennung erfolgen wird, war bei Beginn der Mediation nicht geklärt. Es war zunächst eine Trennung als Probezeit vereinbart. Die wirtschaftlichen Verhältnisse waren angespannt, da sowohl das Hausanwesen, wie auch die Praxis noch erheblich belastet waren. Aufgrund der Zuwendung der (Schwieger-) Eltern hatten die Ehepartner einen unbeschwerten Lebensstil führen können.

Was war wichtig:

Die Mediation konnte erste schnelle Regelungen erarbeiten, so konnten die Eltern vor der Trennung bereits eine Regelung für die Betreuung der Kinder vereinbaren. Beiden Eltern war daran gelegen, trotz Berufstätigkeit einen wesentlichen Teil der Kinderbetreuung in dieser schwierigen Trennungszeit selber zu übernehmen. Die Regelung musste mit dem Praxisalltag in Einklang gebracht werden. Auch wurde eine Kommunikationsstruktur erarbeitet. Des Weiteren konnte die Gemeinschaftspraxis einvernehmlich getrennt werden.

Ein Vermögensausgleich konnte in der Mediation abschließend nicht bearbeitet werden. da hier die erheblichen Zuwendungen der (Schwieger-) Eltern zu berücksichtigen waren. Hier wurde eine Regelung durch die beratenden Anwälte getroffen.

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